Triumphwagen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungTri-umph-wa-gen (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

historisch Quadriga, auf der der Triumphator im Zentrum des Triumphzuges stand

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein solcher Triumphwagen steht auf dem Brandenburger Tor, geführt von einer weiblichen Gestalt.
Der Tagesspiegel, 02.10.2003
Linienbusse wurden gekapert und wie Triumphwagen durch die Stadt gefahren.
Süddeutsche Zeitung, 06.06.2000
Ein Auflauf entsteht, und der Triumphwagen wird angestaunt wie ein neuzeitliches Weltwunder auf Rädern.
Benz, Carl Friedrich: Lebensfahrt eines deutschen Erfinders, Die Erfindung des Automobils, Erinnerungen eines Achtzigjährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1925], S. 8255
Auf dem Triumphwagen des barocken Trauerspiels ist die antike Tragödie die gefesselte Sklavin.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 269
Die Sieger holen ihre Siegerpokale, steigen dann gemeinsam auf ein offenes Auto, bilden eine lebende Plastik, einen Triumphwagen, fahren langsam an den Tribünen vorbei.
Die Zeit, 19.09.1986, Nr. 39
Zitationshilfe
„Triumphwagen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Triumphwagen>, abgerufen am 19.08.2019.

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