Trinkstube, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTrink-stu-be (computergeneriert)
WortzerlegungtrinkenStube
eWDG, 1976

Bedeutung

veraltend kleines gemütliches Restaurant oder meist mit Bauernmöbeln ausgestatteter Raum in einem Restaurant, Hotel, in dem nur alkoholische Getränke ausgeschenkt werden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Weine der bischöflichen Hofkellerei kostet man in der gotischen Trinkstube innerhalb des Hofbezirks.
Süddeutsche Zeitung, 21.06.1994
Ursprünglich hatten Handwerksgesellen in der Trinkstube irgendeiner Zunft aus dem Treiben maskierter Gruppen eine improvisierte kurze Szene vorgeführt.
Flemming, W.: Reformationszeit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 584
Beglückt führte mich der Alt-Bürgermeister noch durch das von ihm eingerichtete Bergbaumuseum mit Trinkstube.
Die Zeit, 06.10.1989, Nr. 41
Die wunderschönen Kamine müssen ebenso restauriert werden wie die Trinkstube im Keller, das Dach, die Treppen, die Bibliothek.
Die Welt, 18.09.1999
Also richtet Camden gemütliche Trinkstuben ein, in denen man eigenen Sprit einnehmen kann und Bier zum Sonderpreis bekommt, mit freundlicher Unterstützung der örtlichen Brauerei.
Der Tagesspiegel, 24.06.2001
Zitationshilfe
„Trinkstube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Trinkstube>, abgerufen am 23.05.2019.

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