Trinkkur, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTrink-kur
eWDG, 1976

Bedeutung

Heilbehandlung, bei der eine bestimmte Menge Flüssigkeit, besonders Mineralwasser oder ein Säuerling, regelmäßig getrunken wird
Beispiel:
Trinkkuren werden besonders bei Erkrankungen der Atemwege, Lebererkrankungen, Fettsucht und Blutarmut angewendet

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anwendung Bad Heilwasser Inhalation Massage Wassergymnastik

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Trinkkur‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch die Trinkkur wurde nach dem System "Viel hilft viel" verabreicht.
Die Zeit, 07.10.1999, Nr. 41
Die Trinkkuren sollen weniger, nach mehreren Autoren gar nicht wirken.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1911
Vielmehr ist die Quelle auf Grund rückläufiger Zahlen bei den Trinkkuren tief in die roten Zahlen gerutscht.
Süddeutsche Zeitung, 24.01.1996
Die Trinkkur ist nach wie vor wichtigste Therapie in Karlsbad.
Bild, 14.04.1998
So kosten beispielsweise in beiden Staatsbädern sieben Übernachtungen mit Frühstück, zwei Anwendungen, Trinkkur und eine Eintrittskarte zu einem kulturellen Ereignis ab 275 Mark.
Der Tagesspiegel, 10.04.1998
Zitationshilfe
„Trinkkur“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Trinkkur>, abgerufen am 14.11.2019.

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