Trinkerei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Trinkerei · Nominativ Plural: Trinkereien
Aussprache
WorttrennungTrin-ke-rei
Wortzerlegungtrinken-erei
eWDG, 1976

Bedeutung

abwertend
1.
unmäßiger Alkoholgenuss
Beispiele:
er kann die Trinkerei nicht lassen
seine Leber ist durch die Trinkerei (= den gewohnheitsmäßigen starken Alkoholgenuss) schwer geschädigt
2.
Zechgelage
Beispiele:
die Geburtstagsfeier artete in eine Trinkerei aus
Trinkereien veranstalten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frau habe wegen ihrer Trinkerei sehr gelitten und sich geschämt.
Die Welt, 18.12.2002
Es kann zwar schlimm kommen, wie seine Trinkerei zeigte; es kann sogar noch schlimmer kommen, wie sein trauriges Ende vor Augen führte.
Die Zeit, 06.04.2005, Nr. 15
Die Trinkerei hatte er deshalb immer auf die Zeit nach Feierabend verlegt.
Süddeutsche Zeitung, 08.02.2000
Aufgrund seiner Trinkerei und einer psychischen Erkrankung ist er nicht voll schuldfähig.
Bild, 15.04.2006
Als wirklich eine Besserung sich zeigte, ordnete König Friedrich Dankgottesdienste, Trinkereien und Tanzereien an.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 56
Zitationshilfe
„Trinkerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Trinkerei>, abgerufen am 17.08.2019.

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