Triebhandlung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTrieb-hand-lung
WortzerlegungTriebHandlung2
eWDG, 1976

Bedeutung

Handlung, die durch das Triebleben und nicht durch Verstand oder Willen bewirkt wird
Beispiele:
eine Triebhandlung begehen
das Verbrechen war eine Triebhandlung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Triebe verschwinden damit nicht, aber die reinen und bloßen Triebhandlungen.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 20
Wir nehmen jetzt an, daß diese Triebhandlungen mitsamt der Sitte, die sie fordert, sich evolutionistisch entwickelt haben.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 5283
Für Konrad Lorenz hingegen war beispielsweise das Futterverstecken eine reine Triebhandlung.
Die Zeit, 25.06.2007, Nr. 26
Wir dürfen sie nicht als das Ergebnis hoher Intelligenz, nicht als Auswirkungen verstandesmäßigen, logischen Denkens auffassen, sondern können hierin nur angeerbte, automatische Triebhandlungen erblicken.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 234
Zitationshilfe
„Triebhandlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Triebhandlung>, abgerufen am 13.11.2019.

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