Triebhaftigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTrieb-haf-tig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungtriebhaft-igkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Geilheit · ↗Laster · ↗Lüsternheit · ↗Schamlosigkeit · Triebhaftigkeit · ↗Unzucht
Assoziationen
Religion
Synonymgruppe
(sündhafte) Begierde · ↗(triebhaftes, sündiges) Verlangen · Triebhaftigkeit  ●  ↗Konkupiszenz  fachspr.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

hemmungslos sexuell unkontrolliert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Triebhaftigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Politische Triebhaftigkeit jedenfalls rein als solche ist mehr als fragwürdig.
Die Zeit, 22.03.1991, Nr. 13
Manchmal liegt es an der Triebhaftigkeit der Täter, manchmal ist es eine Art Signalcharakter.
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2002
Diese orientalischen Kinder vergaßen ihre Pläne meist schon vor der Ausführung, sie wurden von ihren kurzatmigen Einfällen, von ihrer dumpfen Triebhaftigkeit her.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 384
Auch diese Ethik ist »rational« im Sinn einer stetigen wachen Beherrschung aller natürlichen Triebhaftigkeit, aber mit gänzlich anderem Ziel.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 350
Die weitere Kennzeichnung von Triebhaftigkeit hat mit der »Natur« des Menschen offenbar nichts mehr zu tun.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 214
Zitationshilfe
„Triebhaftigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Triebhaftigkeit>, abgerufen am 20.04.2019.

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