Traumbuch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungTraum-buch
WortzerlegungTraumBuch
eWDG, 1976

Bedeutung

veraltet Buch, in dem Träume in abergläubischer Weise gedeutet waren

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In seiner Abteilung kursiert ein sogenanntes Traumbuch, in dem Ideen zu Bauvorhaben verzeichnet sind, die nie in die Tat umgesetzt wurden.
Süddeutsche Zeitung, 05.10.2004
Immer haben wir es mit Traumbüchern zu tun, und immer wieder wird von einer Gefangenschaft berichtet.
Die Zeit, 12.04.1968, Nr. 15
Er hat vom Frieden geträumt, doch laut "Traumbuch" heißt das, es gibt Krieg.
Die Welt, 07.02.2001
Da diese Verwandtschaften bei der Übersetzung in unsere Sprache verloren gehen müssen, würde daher die Unbegreiflichkeit der Ersetzungen in unseren populären "Traumbüchern" stammen.
Freud, Sigmund: Die Traumdeutung, Leipzig u. a.: Deuticke 1914 [1900], S. 68
Die magische Traumdeutung brachte große Traumbücher hervor, die Orakel lebten neu auf, und an Vorzeichen glaubten außer Polybios so ziemlich alle Historiker.
Schneider, Carl: Das Christentum. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 20915
Zitationshilfe
„Traumbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Traumbuch>, abgerufen am 19.10.2019.

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