Trübung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Trübung · Nominativ Plural: Trübungen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungTrü-bung
Wortbildung mit ›Trübung‹ als Letztglied: ↗Augentrübung · ↗Begriffstrübung · ↗Bewusstseinstrübung · ↗Hornhauttrübung · ↗Linsentrübung · ↗Lufttrübung · ↗Staubtrübung
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
entsprechend der Bedeutung von trüben (Lesart 2)
Beispiele:
Medizin eine Trübung der Augenlinse, Hornhaut
Medizin eine Infektion führte zur Trübung (der Hornhaut) des Auges
bestimmte Stoffe bedingen Trübungen und Färbungen des Wassers
übertragen
Beispiele:
das führt zur Trübung des Denkens
dann war die Trübung des Bewußtseins geschwunden [NollHolt1,492]
2.
Beeinträchtigung, Störung
entsprechend der Bedeutung von trüben (Lesart 3)
Beispiele:
in ihrem Verhältnis zueinander, ihrer Ehe ist in all den Jahren keine Trübung eingetreten
die Freundschaft ist nicht ohne Trübung geblieben
die Ferien gingen ohne Trübung zu Ende
3.
entsprechend der Bedeutung von trüben (Lesart 1)
Beispiele:
Trübungen der Sonnenoberfläche feststellen
Noch stand die Sonne ganz ohne Trübung am Himmel [JahnnNiederschrift2,344]
Eintrübung
Beispiele:
es ist mit fortschreitender Trübung zu rechnen
eine atmosphärische Trübung

Thesaurus

Synonymgruppe
Dampf · ↗Dunst · ↗Nebel · ↗Nebelschleier · ↗Nebelschwaden · ↗Schleier · Trübung · ↗Vernebelung  ●  ↗(eine richtige) Waschküche  ugs., fig. · ↗Brühe  ugs., fig. · ↗Suppe  ugs., fig.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Trübheit · Trübung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Atmosphäre Augenlinse Bewußtsein Beziehung Grad Hornhaut Linse Verhältnis Wasser atmosphärisch bewahren eintreten erfahren erleiden gelegentlich gewiss hervorrufen leicht messen verursachen vorübergehend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Trübung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Leider führt dies zugleich zu einer leichten Trübung des Vergnügens.
Die Zeit, 23.07.2001, Nr. 30
Aber sie würde Mara sprechen lehren, langsam, genau und keine Trübung durch die übliche Sprache zulassen.
Bachmann, Ingeborg: Das dreißigste Jahr, München: R. Piper & Co. Verlag 1961, S. 165
Diese materielle akustische Trübung auf ein Minimum zu reduzieren, ist das Ziel der technischen Fertigkeit des Artikulierens.
Voßler, Karl: Positivismus und Idealismus in der Sprachwissenschaft, Heidelberg: Winter 1904, S. 59
Die Flüssigkeit schimmerte goldbraun im Sonnenlicht, klar, ohne die geringste Trübung.
Süskind, Patrick: Das Parfum, Zürich: Diogenes 1985, S. 71
Inzwischen hatte das Verhältnis Charlottes zu Winkelmann eine Trübung erfahren.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 160
Zitationshilfe
„Trübung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Trübung>, abgerufen am 22.10.2019.

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