Träumende, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Träumenden · Nominativ Plural: Träumende(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Träumenden, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Träumende.
WorttrennungTräu-men-de (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Träumende sagte auf meine Nachfrage, vielen deutschen Politikern fehle es an Offenheit.
Die Zeit, 01.06.2009, Nr. 22
Wie das allerdings der nächtlich Träumende tut und tun muß.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 1, Berlin: Aufbau-Verl. 1954, S. 84
Zu der Empfindung des Träumenden würde doch nur passen, daß die Fremden ihn erstaunt ansehen und verlachen, oder sich über ihn entrüsten.
Freud, Sigmund: Die Traumdeutung, Leipzig u. a.: Deuticke 1914 [1900], S. 174
Unabhängig von dem Träumenden haben die Gestalten ihre selbständige Existenz innerhalb der Bildordnung.
Hofmann, Werner: Das irdische Paradies, München: Prestel 1991 [1960], S. 140
Sie hielt die Träumenden auf, die in Scharen aus ihrem Bewußtsein flohen, und ließ sie wie ein heimtückischer Zollwächter in alle Grenzflüsse fallen.
Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 129
Zitationshilfe
„Träumende“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Träumende>, abgerufen am 24.06.2019.

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