Totenbrett

WorttrennungTo-ten-brett (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders) bayrisch mit Inschriften u. Malereien verziertes Brett, auf dem die Leiche vor dem Begräbnis gelegen hat u. das zum Gedächtnis des Verstorbenen am Grab oder am Ort des Todes aufgestellt wird

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gleich hinter dem Hotel, einer gelungenen Synthese aus Holz und Glas, stehen die ersten Totenbretter.
Die Zeit, 29.05.1981, Nr. 23
Weit weniger auffällig, aber genauso ungewöhnlich sind die Totenbretter am Rand der Empore.
Der Tagesspiegel, 06.07.2004
Oft haben die Angehörigen auch nur eine Art handgesägtes Totenbrett aus Sperrholz ins frische Grab gerammt und den Namen des Verstorbenen mit Filzstift darauf geschrieben.
Süddeutsche Zeitung, 13.02.2002
Diese sind charakterisiert durch Gräber ohne Hügel, in denen die Toten in gestreckter Rückenlage in Särgen oder auf Totenbrettern mit persönl. Ausstattung beigesetzt wurden.
o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 34009
Zitationshilfe
„Totenbrett“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Totenbrett>, abgerufen am 22.10.2019.

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