Tonmalerei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTon-ma-le-rei (computergeneriert)
WortzerlegungTon1Malerei
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Wiedergabe von Vorgängen der Umwelt durch Tonfolgen, Klänge, Klangfiguren

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Klangnachahmung · Klangnachbildung · ↗Lautmalerei · Lautnachahmung · Onomatopoesie · Onomatopoie · Onomatopoiie · ↗Onomatopöie · Schallnachahmung · Schallwortbildung · Tonmalerei · Tonwortbildung · Wortbildung aus Naturlauten
Assoziationen
  • tatü tata  ●  lalü lala  ugs., scherzhaft

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weg von den poppigen Balladen hin zu klassischer Tonmalerei, größeren Spannungsbögen.
Der Tagesspiegel, 02.04.2003
Tonmalerei begegnet relativ selten, doch findet der Wortsinn angemessene Wiedergabe.
Eisley, Irving R.: Savioni. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 42782
Geradlinig, eindeutig und mitunter naiv geriet in aller Regel die Tonmalerei.
Süddeutsche Zeitung, 30.11.1996
Tonmalerei des Orchesters ist schon nicht immer angenehm, mit Männerstimmen noch bedenklicher.
Wilhelm II. (Kaiser des Deutschen Reiches): Das deutsche Volkslied. In: Johann, Ernst (Hg.), Reden des Kaisers, München: Deutscher Taschenbuch-Verl. 1966 [06.06.1903], S. 102
Nur wie ein Spiel nach dem Bachschen Ernst setzte sich Tonmalerei, geradezu unaufhörlich, in Haydns "Schöpfung" fort.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 3, Berlin: Aufbau-Verl. 1956, S. 165
Zitationshilfe
„Tonmalerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Tonmalerei>, abgerufen am 22.07.2019.

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