Todesgefahr, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTo-des-ge-fahr
eWDG, 1976

Bedeutung

höchste Gefahr für das eigene Leben
Beispiel:
die Bergsteiger wurden aus der Todesgefahr, in der sie mehrere Stunden geschwebt hatten, gerettet

Typische Verbindungen
computergeneriert

akut begeben schweben ständig unmittelbar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Todesgefahr‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Einwilligen in eine "konkrete Todesgefahr" sei rechtlich aber nicht möglich.
Die Zeit, 17.03.2008 (online)
Erst in Todesgefahr erkennt man den Wert des Lebens der Nation.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1942]
Das Täuschungsmanöver, das er auf sich nahm, bedeutete für ihn unmittelbare Todesgefahr.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 295
Er selber hat endlose Jahre härtester Mühe darangesetzt, endlose Nächte der Todesgefahr.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 1021
Sie hatte einen Blick und Ausdruck, der jedem verbot, nach überstandener Todesgefahr diesen Namen zu nennen.
Voß, Richard: Zwei Menschen, Stuttgart: Engelhorn 1911 [1949], S. 248
Zitationshilfe
„Todesgefahr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Todesgefahr>, abgerufen am 22.08.2019.

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