Titelsucht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungTi-tel-sucht
WortzerlegungTitelSucht
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Begierde nach einem Titel

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Titelsucht ist gewiß kein Laster, das auf Österreich beschränkt wäre.
Süddeutsche Zeitung, 13.04.1994
Die Art, diesen Beruf so zu bezeichnen, kann daher nicht als „eher spießige Titelsucht der Mutter“ angesehen werden.
Die Zeit, 05.08.1994, Nr. 32
Hübsch sind sie nicht und häufig werden durch die Titelsucht hierbei sonderbare Verwechslungen hervorgerufen.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 25841
Dabei handele es sich um ein Erbe der alten Kirchenstaats-Bürokratie mit ihrer Titelsucht, das sich über das Fernsehen im ganzen Land verbreitet habe.
Süddeutsche Zeitung, 14.09.2002
Als Ausgleich verdrängter Minderwertigkeitsgefühle hat sich die Titelsucht lange Zeit in harmlosen Grenzen gehalten.
Die Zeit, 10.03.1955, Nr. 10
Zitationshilfe
„Titelsucht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Titelsucht>, abgerufen am 18.08.2019.

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