Telegrafie, die

Alternative SchreibungTelegraphie
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Telegrafie · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungTe-le-gra-fie · Te-le-gra-phie
HerkunftGriechisch
Wortzerlegungtele--grafie
Rechtschreibregeln§ 32 (2)
Wortbildung mit ›Telegrafie‹ als Erstglied: ↗telegrafieren · ↗telegrafisch · ↗telegraphieren · ↗telegraphisch
 ·  mit ›Telegrafie‹ als Letztglied: ↗Bildtelegrafie · ↗Bildtelegraphie · ↗Funkentelegrafie · ↗Funkentelegraphie · ↗Funktelegrafie · ↗Funktelegraphie · ↗Mehrfachtelegrafie · ↗Mehrfachtelegraphie · ↗Radiotelegrafie · ↗Radiotelegraphie
eWDG, 1976

Bedeutung

Nachrichtenübermittlung in vereinbarten Zeichen
a)
über Drahtleitungen
b)
drahtlos über Funk   drahtlose Telegrafie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Telegraf · Telegrafie · telegrafieren · telegrafisch
Telegraf, m. älter Telegraph ‘Apparat zur schnellen Übermittelung von Nachrichten durch vereinbarte Zeichen’, Entlehnung (Ende 18. Jh.) von frz. télégraphe ‘Gruppe von in Abständen aufgestellten Apparaten zur Übermittlung optischer Signale’ (1792), danach télégraphe électrique (1842). In Campes Übersetzung (1801) Fernschreiber. Zur Bildungsweise s. ↗tele- und ↗-graph. Telegrafie f. (Ende 18. Jh.). telegrafieren Vb. ‘eine Nachricht telegrafisch weiterleiten, ein Telegramm senden’ (Mitte 19. Jh.); vgl. frz. télégraphier. telegrafisch Adj. ‘durch Telegrafie, drahtlos’ (Ende 18. Jh.), frz. télégraphique.

Thesaurus

Geschichte, Technik
Synonymgruppe
Telegrafie · Telegraphie
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Draht Eisenbahn Erfinder Erfindung Fotografie Radio Telefon Telefonie Welle Zeitalter drahtlos elektrisch optisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Telegrafie‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von den vorzugsweise für Telegraphie ausgebildeten Beamten sind 4 zur Prüfung zugelassen worden.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 07.03.1907
Dadurch hatten sie (zumindest bis zur Einrichtung der elektrischen Telegrafie in den fünfziger Jahren) entscheidende Informationen schneller als viele ihrer Konkurrenten.
Die Zeit, 08.01.2001, Nr. 02
Der Reichskanzler richtet durch drahtlose Telegraphie einen Weihnachtsgruß an das deutsche Volk.
o. A.: 1923. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 22346
Mit einer kleinen Empfangsstation für drahtlose Telegraphie könnte man heute ohne Schwierigkeit eine erheblich größere Genauigkeit erzielen.
Wegener, Alfred: Die Entstehung der Kontinente und Ozeane, Braunschweig: Vieweg 1915, S. 86
Die Telegraphie war vor 50 Jahren in den ersten Anfängen, vom Fernsprechwesen war noch keine Spur vorhanden.
Friedländer, Hugo: Der Zweikampf zwischen Landrat v. Bennigsen und Domänenpächter Falkenhagen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 15565
Zitationshilfe
„Telegrafie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Telegrafie>, abgerufen am 15.09.2019.

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