Telefonmuschel, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungTe-le-fon-mu-schel
WortzerlegungTelefonMuschel
Ungültige SchreibungTelephonmuschel
RechtschreibregelnEinzelfälle
eWDG, 1976

Bedeutung

dem Ohr und Mund angepasster Teil des Telefonhörers
Beispiel:
in der Telefonmuschel rauschte es

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gleichzeitig bläst er mit einer Mundharmonika einen bestimmten Ton in die Telephonmuschel.
Die Zeit, 14.10.1966, Nr. 42
Er stand in einer der drei Telefonmuscheln der Eingangshalle und wählte ihre Nummer.
Wellershoff, Dieter: Die Sirene, Köln: Kiepenheuer & Witsch 1980, S. 173
Oder sangen Geschäftspartner, die in Bonn im Hotel Stern warteten, ihr Lied aus der Telephonmuschel in die Ohrmuschel der Damen?
Koeppen, Wolfgang: Das Treibhaus. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1953], S. 275
Das Zimmer wurde tipptopp gereinigt übergeben, wobei auch Problemstellen (Telefonmuschel, Bilder- und Türrahmen, unter dem Bett, auf dem Schrank) nicht übersehen wurden.
Die Welt, 14.05.2004
Wieso war die Stasi eigentlich in der Lage, so problemlos an den Telefonmuscheln der Mächtigen mitzulauschen?
Süddeutsche Zeitung, 21.06.2000
Zitationshilfe
„Telefonmuschel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Telefonmuschel>, abgerufen am 22.08.2019.

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