Tee, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Tees · Nominativ Plural: Tees
Aussprache
Wortbildung mit ›Tee‹ als Erstglied: ↗Tee-Ei · ↗Tee-Ernte · ↗Teebeutel · ↗Teeblatt · ↗Teebrett · ↗Teebutter · ↗Teebäckerei · ↗Teebüchse · ↗Teedose · ↗Teeei · ↗Teeernte · ↗Teefilter · ↗Teegebäck · ↗Teegeschirr · ↗Teeglas · ↗Teegrog · ↗Teehaus · ↗Teehäuschen · ↗Teekanne · ↗Teekessel · ↗Teekraut · ↗Teeküche · ↗Teelicht · ↗Teelöffel · ↗Teemaschine · ↗Teepflücker · ↗Teeplantage · ↗Teepott · ↗Teepuppe · ↗Teerose · ↗Teeschale · ↗Teeservice · ↗Teesieb · ↗Teesorte · ↗Teestrauch · ↗Teestube · ↗Teestunde · ↗Teetasse · ↗Teetisch · ↗Teetrinker · ↗Teewagen · ↗Teewasser · ↗Teewurst · ↗Teezeremonie · ↗teefarben
 ·  mit ›Tee‹ als Letztglied: ↗Apfeltee · ↗Baldriantee · ↗Blasentee · ↗Blutreinigungstee · ↗Blümchentee · ↗Blütentee · ↗Brusttee · ↗Bärentraubenblättertee · ↗Ceylontee · ↗Damentee · ↗Eibischtee · ↗Eistee · ↗Eukalyptustee · ↗Feld-Wald-und-Wiesen-Tee · ↗Fencheltee · ↗Fliedertee · ↗Fünfuhrtee · ↗Gallentee · ↗Gewürztee · ↗Hagebuttentee · ↗Haustee · ↗Holundertee · ↗Hopfentee · ↗Hustentee · ↗Ingwertee · ↗Kakaoschalentee · ↗Kamillentee · ↗Kräutertee · ↗Lindenblütentee · ↗Magentee · ↗Mate-Tee · ↗Matetee · ↗Melissentee · ↗Pausentee · ↗Pfefferminztee · ↗Rauchtee · ↗Rooibostee · ↗Rotbuschtee · ↗Salbeitee · ↗Sennesblättertee · ↗Tanztee · ↗Wermuttee
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
getrocknete Teile von Pflanzen, die zur Herstellung eines Getränks bestimmt sind
a)
getrocknete Blätter des Teestrauches
Beispiele:
grusinischer, chinesischer, indischer Tee
schwarzer (= fermentierter), grüner Tee
Tee einführen, kaufen, verkaufen
ein Päckchen Tee öffnen
das Tee-Ei mit Tee füllen
Tee aufgießen
b)
getrocknete Blätter, Blüten von Heilpflanzen
Beispiel:
Kamillen zu Tee trocknen
2.
nur im Singular
aromatisches Getränk aus kochendem Wasser
a)
und getrockneten Blättern des Teestrauches, das anregend ist
Beispiele:
dünner, starker, schwarzer, schmackhafter, heißer, kalter Tee
Tee mit Rum, Zitrone, Milch
Tee (auf)brühen, aufgießen, kochen
gehoben Tee bereiten
der Tee muss noch ziehen
den Tee abgießen
möchten Sie noch eine Tasse, ein Glas Tee?
Tee eingießen, süßen
Tee trinken, servieren
jmdm. eine Tasse Tee vorsetzen
salopp abwarten und Tee trinken! (= haben wir Geduld!)
b)
und getrockneten Heilpflanzen, das gesundheitsfördernd ist
Beispiel:
ein Tee aus heimischen Kräutern, Heilkräutern
3.
nur im Singular
kleine Zwischenmahlzeit am Nachmittag, bei der Tee getrunken wird
Beispiele:
nach dem Tee ging er gern ein wenig spazieren
jmdn. zum Tee einladen, bitten
4.
geselliges Beisammensein, bei dem Tee gereicht wird
Beispiele:
die gefeierte Schauspielerin gab am Abend einen Tee
er besuchte gern Tees und Bälle
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Tee m. Die um die Mitte des 17. Jhs. wohl unter nl. Vermittlung (nl. thee, dt. Thee bis ins 20. Jh.) aufgekommene Bezeichung für die getrockneten jungen Blätter und Blattknospen des (sub)tropischen, in Asien heimischen Teestrauchs sowie das daraus bereitete aromatische Getränk geht auf gleichbed. südchin. (Amoy) zurück. Daraus auch engl. tea (früher auch tay, tey), frz. thé, span. , ital. , während port. chá, russ. čaj (чай) auf hochchin. chá beruhen. Tee wird um 1700 auch auf getrocknete Blätter und Blüten von (heimischen) Heilpflanzen, -kräutern und den Aufguß daraus übertragen; es steht ferner für ‘geselliges Beisammensein, bei dem Tee gereicht wird, Teegesellschaft’ (Anfang 19. Jh.), vgl. einen Tee geben, zum Tee einladen.

Thesaurus

Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Aufgussgetränk · Tee
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abwarten Brot Gebäck Gewürz Honig Kaffee Kakao Kanne Keks Kuchen Marmelade Milch Mineralwasser Reis Rum Saft Samowar Schokolade Tabak Tasse Thermoskanne Zucker grün heiß kochen nippen schlürfen servieren süß trinken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tee‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einer jener Sätze, die nachhallen, fällt in der Stube, Tee auf dem Tisch.
Der Tagesspiegel, 08.01.2001
Für uns heißt es zunächst einmal abwarten und Tee trinken.
Die Welt, 12.08.2000
Gleichzeitig wird dem Patienten einer der obengenannten schweißtreibenden Tees verabreicht.
Hasler, Ulrich E.: Eubiotik, Heidelberg: Haug 1967, S. 82
Auch bei diesem Tee ging die Unterhaltung nicht über das Übliche hinaus.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1957. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1957], S. 1026
Er habe sich sofort ins Bett legen müssen und Erbrechen gehabt, mußte sich Tee bestellen, den er auch nicht bei sich behalten konnte.
Friedländer, Hugo: Der König der Spieler Rudolf Stallmann und Genossen auf der Anklagebank. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3785
Zitationshilfe
„Tee“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Tee#1>, abgerufen am 19.06.2019.

Weitere Informationen …

Tee, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache[tiː]
DWDS-Minimalartikel, 2016

Bedeutung

Golf
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Tee m. Die um die Mitte des 17. Jhs. wohl unter nl. Vermittlung (nl. thee, dt. Thee bis ins 20. Jh.) aufgekommene Bezeichung für die getrockneten jungen Blätter und Blattknospen des (sub)tropischen, in Asien heimischen Teestrauchs sowie das daraus bereitete aromatische Getränk geht auf gleichbed. südchin. (Amoy) zurück. Daraus auch engl. tea (früher auch tay, tey), frz. thé, span. , ital. , während port. chá, russ. čaj (чай) auf hochchin. chá beruhen. Tee wird um 1700 auch auf getrocknete Blätter und Blüten von (heimischen) Heilpflanzen, -kräutern und den Aufguß daraus übertragen; es steht ferner für ‘geselliges Beisammensein, bei dem Tee gereicht wird, Teegesellschaft’ (Anfang 19. Jh.), vgl. einen Tee geben, zum Tee einladen.

Thesaurus

Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Aufgussgetränk · Tee
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abwarten Brot Gebäck Gewürz Honig Kaffee Kakao Kanne Keks Kuchen Marmelade Milch Mineralwasser Reis Rum Saft Samowar Schokolade Tabak Tasse Thermoskanne Zucker grün heiß kochen nippen schlürfen servieren süß trinken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tee‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einer jener Sätze, die nachhallen, fällt in der Stube, Tee auf dem Tisch.
Der Tagesspiegel, 08.01.2001
Für uns heißt es zunächst einmal abwarten und Tee trinken.
Die Welt, 12.08.2000
Gleichzeitig wird dem Patienten einer der obengenannten schweißtreibenden Tees verabreicht.
Hasler, Ulrich E.: Eubiotik, Heidelberg: Haug 1967, S. 82
Auch bei diesem Tee ging die Unterhaltung nicht über das Übliche hinaus.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1957. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1957], S. 1026
Er habe sich sofort ins Bett legen müssen und Erbrechen gehabt, mußte sich Tee bestellen, den er auch nicht bei sich behalten konnte.
Friedländer, Hugo: Der König der Spieler Rudolf Stallmann und Genossen auf der Anklagebank. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3785
Zitationshilfe
„Tee“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Tee#2>, abgerufen am 19.06.2019.

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