Taverne, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Taverne · Nominativ Plural: Tavernen
WorttrennungTa-ver-ne (computergeneriert)
HerkunftItalienisch
eWDG, 1976

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) österreichisch, (besonders) schweizerisch (italienisches) Wirtshaus, kleines Gasthaus
Beispiele:
in eine Taverne eintreten
aus der Taverne drang Gitarrenspiel
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Taverne · Tabern(e)
Taverne f. älter auch Tabern(e), ‘(italienisches) Gasthaus, (Wein)schenke’, mhd. tavern(e), taberne sind Entlehnungen teils aus ital. taverna, teils aus afrz. frz. taverne, teils auch (im Mhd. und Frühnhd.) direkt aus der Ausgangsform lat. taberna ‘Hütte, Laden, (Schau)bude, Wirtshaus’ (s. ↗Tabernakel). Vgl. ahd. tabernāri (8. Jh.), mhd. tavernære ‘Schenkwirt’.

Thesaurus

Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Bar · ↗Bierkeller · ↗Kneipe · ↗Lokal · ↗Schankwirtschaft · ↗Schenke · ↗Schänke · ↗Wirtschaft  ●  Bierpalast  veraltet · ↗Dorfkrug  norddeutsch · ↗Gaststätte  Hauptform · ↗Pub  engl. · ↗Stampe  berlinerisch · Taferne  veraltet · Tafernwirtschaft  veraltet · Taverne  veraltet · Tavernwirtschaft  veraltet · ↗Beisel  ugs., ostösterreichisch · ↗Beiz  ugs., schweiz. · Boaz (Tirol, vereinzelt)  ugs. · Boiz (Neckarraum)  ugs., selten · ↗Bumslokal  ugs., abwertend · ↗Gasthaus  ugs., südösterreichisch · ↗Kaschemme  ugs., abwertend · ↗Pinte  ugs., ruhrdt., veraltend · ↗Schuppen  ugs., abwertend · ↗Schwemme  ugs. · ↗Spelunke  ugs., abwertend · Spunte (Graubünden)  ugs. · ↗Tanke  ugs. · ↗Tränke  ugs. · ↗Wirtshaus  ugs., österr., bair.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abend Bar Boutique Café Fischrestaurant Hafen Hotel Laden Meer Odyssee Pension Restaurant Strand Stuhl Supermarkt Taverne Terrasse Tisch Wein Wirt beliebt essen gemütlich griechisch klein reihen römisch servieren spanisch urig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Taverne‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Toren besuchen im fremden Land die Museen, Weise gehen in die Tavernen.
Tange, Ernst Günter: Zitatenschatz für Lebenskünstler, Frankfurt a. M.: Eichborn 2000, S. 64
Diese trifft man in den Tavernen des Landes, wo sie sich, einen angemessenen Sold vorausgesetzt, anheuern lassen.
C't, 2000, Nr. 5
Am besten geht man dazu in eine der kleinen Tavernen.
Die Zeit, 13.03.1970, Nr. 11
Die Götter sitzen im hinteren Teil der Taverne "Zum weisen Zeus" und pokern.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 305
Später verdingte er sie in Menorca als Spülmädchen in eine Taberne.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 78
Zitationshilfe
„Taverne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Taverne>, abgerufen am 21.05.2019.

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