Tauschware, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungTausch-wa-re
WortzerlegungtauschenWare
eWDG, 1976

Bedeutung

Ware, die im Tauschhandel gegen eine andere getauscht wird
Beispiel:
statt der Tauschwaren ist das Geld eingeführt worden [PassargeSüdafrika283]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Viele prostituieren sich aus blanker Not: Sex sei die Tauschware für Heroin, erklären Eingeweihte.
Die Zeit, 18.12.1992, Nr. 52
Denn unter den Tauschwaren befanden sich auch illegal kopierte Dateien, die auf gar keinen Fall kostenlos hätten vervielfältigt und verteilt werden dürfen.
Süddeutsche Zeitung, 14.04.2000
Während des Kalten Krieges trugen B-52-Piloten außerdem Schokolade, Gold und Nylonstrümpfe bei sich - kostbare Tauschware.
Die Welt, 26.03.2003
Wilbrand hat versprochen, Pferde und Sättel und Tauschwaren und Chinin und Gewehre und Selbstladepistolen zu besorgen.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 6318
Die Männer steckten die Innereien in Säcke und beauftragten ein Brigademitglied, damit die Ehefrauen zu beliefern und Tauschwaren zurückzubringen, beispielsweise Textilien, Petroleumlampen, Nähmaschinennadeln.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 72
Zitationshilfe
„Tauschware“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Tauschware>, abgerufen am 23.09.2019.

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