Tatbestandsmerkmal, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Tatbestandsmerkmals · Nominativ Plural: Tatbestandsmerkmale
WorttrennungTat-be-stands-merk-mal (computergeneriert)
WortzerlegungTatbestandMerkmal

Typische Verbindungen
computergeneriert

Betrug Mord Paragraph auslegen erfüllen objektiv sachlich subjektiv ungeschrieben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Tatbestandsmerkmal‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es handele sich bei dem „Tatbestandsmerkmal Leistung um einen wertneutralen Begriff“.
Die Zeit, 14.01.1963, Nr. 02
Es erhebt sich nunmehr die weitere Frage, ob es überhaupt möglich ist, in diesem Verfahren die erforderlichen Tatbestandsmerkmale zu ermitteln.
o. A.: Zweihundertelfter Tag. Montag, 26. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 29910
Fast alle gängigen Tatbestandsmerkmale des Mordes lagen also vor, doch auch in diesem, ungewöhnlich gut dokumentierten Fall wurde ein Hauptverfahren nicht eröffnet.
konkret, 1996
Neben der Gewinnsucht bildet auch die Absicht, frühere Verluste zu decken, ein Tatbestandsmerkmal des gewerbsmäßigen Glücksspiels.
Friedländer, Hugo: Der Klub der Harmlosen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 22261
Bei dieser Sachlage muß es als ausgeschlossen angesehen werden, die Tatbestandsmerkmale des sogenannten Kriegsverbrechens allgemein und eindeutig zu bestimmen.
o. A.: Einhundertsechsundsiebzigster Tag. Donnerstag, 11. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 13290
Zitationshilfe
„Tatbestandsmerkmal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Tatbestandsmerkmal>, abgerufen am 19.04.2019.

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