Türkengefahr, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungTür-ken-ge-fahr (computergeneriert)
WortzerlegungTürkeGefahr
DWDS-Minimalartikel, 2016

Bedeutung

historisch

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abwehr bannen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Türkengefahr‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Demnach hätten bayerische Suppenhühner maßgeblich dazu beigetragen, die Türkengefahr zu bannen.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2000
Anfänglich bemühte sich der Papst um den angesichts der Türkengefahr dringend geforderten Frieden unter den christlichen Mächten.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7169
Zugleich wird gegenüber der Türkengefahr erstmals der christliche Osten einbezogen.
Binder, P.: Europa. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2583
Das einzige Feld, auf dem noch eine gewisse Eigeninitiative dem Papsttum verbleiben konnte, war die Abwehr der noch immer andauernden Türkengefahr.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 2682
Die evangelische Kirche führte beides fort; den ersten Bettag feierte sie, auf kaiserliche Anordnung und wegen der Türkengefahr, 1532 in Straßburg.
o. A. [us]: Buß- und Bettag. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1998]
Zitationshilfe
„Türkengefahr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Türkengefahr>, abgerufen am 23.08.2019.

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