Tüpfelfarn, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Tüpfelfarn(e)s · Nominativ Plural: Tüpfelfarne
WorttrennungTüp-fel-farn
WortzerlegungTüpfelFarn
Wortbildung mit ›Tüpfelfarn‹ als Erstglied: ↗Tüpfelfarngewächs
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2017

Bedeutung

immergrüner Farn mit einfach gefiederten, derben, dunkelgrünen Blättern; Engelsüß
Beispiele:
Im eher sauren Substrat zwischen Granitblöcken gefällt es dem Tüpfelfarn, der wegen seines süssen Geschmacks an der Basis des Stengels auch Engelsüss heisst. Er stösst mit seinem kriechenden Wurzelstock in alle Ritzen und lässt die einzelnen eleganten, ledrigen Rippen aus den Felsen ragen. [Neue Zürcher Zeitung, 17.11.2009]
Unsere Froschschenkel serviere ich auf einem Bett von Moos und Tüpfelfarn, das entspricht dem Lebensraum der Frösche. Aus den Wurzeln des Tüpfelfarns serviere ich dazu eine Mayonnaise mit leichtem Lakritzgeschmack. [Welt am Sonntag, 23.03.2014, Nr. 12]
Ob Tüpfelfarn oder Klatschmohn, ob Mauer-Zimbelkraut oder Gemeines Weidenröschen – wo immer eine Ritze genug Staub, Gesteinsbrösel und Wasser sammelt, um Kräutern Wurzelraum zu bieten, siedelt sich begierig Grünzeug an. [Der Tagesspiegel, 19.09.2004]
Der Tüpfelfarn […] wird nur dort gedeihen, wo ihm kalkarmer Boden gegeben wurde, er fühlt sich dann auch an halbschattigen Stellen wohl. [Schacht, Wilhelm: Der Steingarten und seine Welt, Ludwigsburg: Ulmer 1953, S. 162]
Zitationshilfe
„Tüpfelfarn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Tüpfelfarn>, abgerufen am 17.02.2019.

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