Synergetik, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSy-ner-ge-tik · Syn-er-ge-tik (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

interdisziplinäres Forschungsgebiet zur Beschreibung komplexer Systeme, die aus vielen miteinander kooperierenden Untersystemen bestehen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem auf der Synergetik beruhenden synergetischen Computer gelingt die Erkennung auch von Szenen, etwa Gruppen von Gesichtern.
Die Welt, 02.11.2000
Hermann Haken, bekannt als Vater der "Synergetik", macht sich Gedanken über das Denken.
o. A.: "Kein IQ für Computer". In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1998 [1997]
Auf die griechische Wortwurzel geht auch der von dem Physiker Hermann Haken geprägte Begriff Synergetik zurück.
o. A. [us]: Synergie. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1998]
Die spontane Selbstorganisation geordneter Strukturen in offenen Systemen, die hinreichend intensiver Beeinflussung durch ihre Umgebung unterliegen, wurde von Hermann Haken das Prinzip der Synergetik genannt.
Die Zeit, 10.12.1982, Nr. 50
Einer, der sich mit dieser Wissenschaft befaßt, ist Hermann Haken, Professor am Institut für Theoretische Physik und Synergetik der Universität Stuttgart.
Süddeutsche Zeitung, 11.10.1997
Zitationshilfe
„Synergetik“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Synergetik>, abgerufen am 21.10.2019.

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