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Subvention, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Subvention · Nominativ Plural: Subventionen
Aussprache
WorttrennungSub-ven-ti-on
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Subvention‹ als Erstglied: ↗Subventionsempfänger · ↗Subventionspolitik  ·  mit ›Subvention‹ als Letztglied: ↗Agrarsubvention · ↗Brotsubvention · ↗Dauersubvention · ↗Exportsubvention · ↗Getreidesubvention · ↗Kohlesubvention · ↗Lohnsubvention · ↗Mietsubvention · ↗Preissubvention · ↗Steuersubvention
eWDG, 1976

Bedeutung

Wirtschaft zweckgebundene finanzielle Zuwendung aus staatlichen Mitteln an einen Wirtschaftszweig oder an Unternehmen ohne Rückzahlungspflicht
Beispiele:
die Gewährung von (staatlichen) Subventionen
Subventionen zur Preisstützung (bei Grundnahrungsmitteln)
Subventionen im Sozialismus haben Übergangscharakter
Subventionen im staatsmonopolistischen Kapitalismus dienen besonders der Begünstigung der Monopole
Das Theater erhält eine hohe Subvention, weiß der Himmel, wie hoch die Summe ist [NossackNovember159]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Subvention · subventionieren
Subvention f. ‘(finanzielle) Unterstützung, zweckgebundener Zuschuß (aus staatlichen Mitteln) ohne Rückerstattungspflicht’, Entlehnung (1. Hälfte 18. Jh., geläufig seit Mitte 19. Jh.) von spätlat. subventio (Genitiv subventiōnis) ‘Hilfeleistung, Beistand’, zu lat. subvenīre ‘(von unten) herankommen, zu Hilfe kommen, beistehen, in die Gedanken kommen’ (vgl. lat. venīre ‘kommen’). subventionieren Vb. ‘durch Subvention unterstützen und finanzieren’ (2. Hälfte 19. Jh.); vgl. frz. subventionner (1. Hälfte 19. Jh.).

Thesaurus

Ökonomie
Synonymgruppe
Beihilfe · ↗Finanzspritze · ↗Fördermittel · ↗Förderung · ↗Gönnerschaft · Subvention · ↗Unterstützung · ↗Unterstützungszahlung · ↗Zuschuss
Assoziationen
Antonyme
  • Subvention

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abbau Kürzung Kürzunge Landwirtschaft Milliardenhöhe Steinkohle Steuervergünstigung Streichung Wegfall Zoll abbauen abschaffen auskommen direkt fließen gewährt gezahlt indirekt kürzen milliardenschwer staatlich steuerlich streichen umweltschädlich unerlaubt unzulässig verdeckt versteckt wettbewerbsverzerrend zurückzahlen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Subvention‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei müssten die Politiker auch Mut zur Beseitigung von Subventionen zeigen.
Süddeutsche Zeitung, 11.12.2003
Blöd ist nur, dass Theater so teuer ist, trotz aller Subventionen.
Der Tagesspiegel, 09.10.2003
Er würde gerne schneller an die Subventionen herangehen und sie abbauen.
Nr. 158: Gespräch Kohl mit Modrow vom 3. Februar 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 24506
Mit den gekürzten Subventionen läßt sich immerhin die Reitbahn renovieren.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 225
Wichtiger als die Wiederholung des Namens ist dann die Subvention der ideologischen Medien.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 185
Zitationshilfe
„Subvention“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Subvention>, abgerufen am 14.11.2019.

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