Sturmwind, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSturm-wind
WortzerlegungSturmWind
eWDG, 1976

Bedeutung

gehoben Sturm
Beispiel:
der Sturmwind peitschte die Bäume

Thesaurus

Synonymgruppe
Sturm · Sturmwind · heftiger Wind · stürmischer Wind  ●  ↗Windsbraut  geh., veraltend, literarisch
Unterbegriffe
Assoziationen
  • (sehr) schwerer Sturm · maximale Windstärke · orkanartiger Sturm  ●  ↗Orkan  Hauptform
  • Sturmbö · ↗Sturmböe · heftiger Windstoß · orkanartiger Windstoß

Typische Verbindungen
computergeneriert

Regen Welle brausen fegen gewaltig hinwegfegen wehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sturmwind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da kam ein Sturmwind und wirbelte sein Kind ins Meer.
Die Welt, 14.12.1999
Wenn aber der Sturmwind der Not hervorbricht, dann hebt sie an zu klingen.
Wilhelm II. (Kaiser des Deutschen Reiches): Seepredigt. In: Johann, Ernst (Hg.), Reden des Kaisers, München: Deutscher Taschenbuch-Verl. 1966 [29.07.1900], S. 88
In diesem Sturmwind werden die Dämme brechen, die nationale Märkte eingehegt haben.
Süddeutsche Zeitung, 20.09.1997
In der Schaltnacht dieses Jahres fuhr ein Sturmwind über den Rhein.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 229
Dann kam von 1914 - 1945 der einunddreißigjährige Krieg, sein furchtbarer Sturmwind und seine traurigen Folgen.
Meißner, Hans-Otto: Man benimmt sich wieder, Giessen: Brühl 1950, S. 199
Zitationshilfe
„Sturmwind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sturmwind>, abgerufen am 25.05.2019.

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