Stubendienst, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStu-ben-dienst (computergeneriert)
WortzerlegungStubeDienst
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
von einzelnen Mitgliedern einer Gemeinschaft abwechselnd zu erfüllende Aufgabe, für die Ordnung ihrer Unterkunftsräume zu sorgen, besonders beim Militär
Beispiel:
wer hat heute Stubendienst?
2.
für 1 vorgesehene Person, Personen einer Gemeinschaft, besonders Soldat, Soldaten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selbst wenn man Stubendienst hatte, blieb Zeit zum Schreiben oder Lesen.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 270
Gleichzeitig ordnete das Gericht die Versetzung in den "Stubendienst" an.
Die Zeit, 22.07.1999, Nr. 30
Wie selbstverständlich übernahm der Blockschreiber oder einer der Stubendienste die Funktionen des Fehlenden.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 280
Vetter und ein blonder, gutmütiger Bauernbursche aus dem Harz hätten Stubendienst und fegten eifrig den geölten Bretterboden.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1960], S. 350
Da gab es einen Unteroffizier vom Dienst, der morgens pünktlich weckte, Stubendienst und allabendliche Appelle durch die Korporalschaftsführer.
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 0
Zitationshilfe
„Stubendienst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Stubendienst>, abgerufen am 20.10.2019.

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