Strichvogel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStrich-vo-gel (computergeneriert)
WortzerlegungStrichVogel
eWDG, 1976

Bedeutung

Vogel, der auf der Nahrungssuche oder wegen klimatischer Verhältnisse innerhalb eines kleinen Gebietes umherzieht
Beispiel:
junge Adler, Raben sind Strichvögel

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ebenso wie die eigentlichen Zugvögel schweifen auch die Strichvögel im Winter gemeinsam umher.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 311
Er ist nicht standorttreu, er ist ein Strichvogel, doch in Deutschland ist er überall anzutreffen, wenngleich niemals häufig.
Die Zeit, 16.10.1987, Nr. 43
Der Mäusebussard ist kein Zugvogel, wohl aber, wenn das Nahrungsangebot knapp wird, ein Strichvogel.
Die Zeit, 18.05.1990, Nr. 21
Die Schnepfe, ein Strichvogel, fliegt frühabends ein, daher kommt es wohl.
Süddeutsche Zeitung, 17.08.2001
Dort hielt er ein gastfreies Haus und versammelte zur minderen Freude seiner Gattin Katharina von Bora tagtäglich Bewunderer, Zug- und Strichvögel um seinen Tisch.
Süddeutsche Zeitung, 18.12.2001
Zitationshilfe
„Strichvogel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Strichvogel>, abgerufen am 21.10.2019.

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