Streitlust, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungStreit-lust
WortzerlegungstreitenLust
eWDG, 1976

Bedeutung

Lust, Freude am Streit
Beispiel:
Seine Streitlust gefiel mir, sein Mut, eine andere Meinung zu vertreten [SeegerFernsehspiele69]

Thesaurus

Synonymgruppe
Streitlust · Streitlustigkeit
Oberbegriffe
Synonymgruppe
Aggressionsbereitschaft · ↗Aggressivität · ↗Angriffslust · Streitlust
Assoziationen
Antonyme
  • Streitlust

Typische Verbindungen
computergeneriert

unbändig wecken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Streitlust‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit nahezu militanter Streitlust macht er gegen das Rauchen Front.
Die Zeit, 17.02.2000, Nr. 8
Das Ergebnis sei das Anreizen von Leidenschaften, die Vertiefung gegenseitiger Streitlust.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1964]
Schiller und Goethe, im Vollgefühl ihrer verschworenen Gemeinschaft, reagierten darauf mit Streitlust.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 435
Die christlichen Gewerkschaften, die 1925 nur ein Viertel der Anhängerzahl sozialistischer Gewerkschaften erreichten, überflügelten diese in den fünfziger Jahren und bewiesen eine wachsende Streitlust.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 19434
Deine Gesten und Gebärden, deine Gedankenlosigkeiten und Unhöflichkeiten, deine Streitlust und deine schlechte Laune gehorchen dem gleichen Gesetz.
Graudenz, Karlheinz u. Pappritz, Erica: Etikette neu, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1967 [1956], S. 98
Zitationshilfe
„Streitlust“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Streitlust>, abgerufen am 21.05.2019.

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