Streitgedicht

WorttrennungStreit-ge-dicht
WortzerlegungStreitGedicht
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Literaturwissenschaft (bes. in der Antike und im Mittelalter beliebtes) Gedicht, in dem meist in Dialogform eine umstrittene Frage entschieden wird oder Vorzüge, Schwächen, Fehler von Personen, Gegenständen usw. aufgezeigt und gegeneinander abgewogen werden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er fühlte einen inneren Abscheu gegen deren Versuche und begann eines seiner Streitgedichte gegen Newton mit der Mahnung: Freunde, flieht die dunkle Kammer!
Ostwald, Wilhelm: Lebenslinien. Eine Selbstbiographie, 3 Teile. In: Simons, Oliver (Hg.), Deutsche Autobiographien 1690 - 1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 39464
Bei den Vagantenliedern handelt es sich um sinnesfreudige Trink- und Liebeslieder, auch gegenwartsbezogene Streitgedichte, Parodien auf kirchliche Institutionen und Satiren.
o. A.: V. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 2175
Zitationshilfe
„Streitgedicht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Streitgedicht>, abgerufen am 24.04.2019.

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