Streiterei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Streiterei · Nominativ Plural: Streitereien
Aussprache
WorttrennungStrei-te-rei (computergeneriert)
Wortzerlegungstreiten-erei
eWDG, 1976

Bedeutung

abwertend das (fortwährende) Streiten, Gezänk
Beispiele:
in der Familie gab es ständig Streiterei, kam es oft zu Streitereien wegen der Kinder
lasst doch endlich eure Streiterei!

Thesaurus

Synonymgruppe
Balgerei · ↗Gerangel · ↗Handgemenge · Handgreiflichkeiten · Händel · ↗Rangelei · Streiterei · handfeste Auseinandersetzung(en)
Assoziationen
Synonymgruppe
Gerangel · ↗Gezanke · ↗Gezerre (um) · ↗Gezänk · Hakeleien · Reibereien · Streiterei · Streitigkeiten  ●  ↗Kleinkrieg  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Auseinandersetzung · ↗Clinch · ↗Geplänkel · ↗Gerangel · ↗Hakelei · ↗Rangelei · ↗Scharmützel · Streiterei · ↗Streitigkeit · ↗Unfrieden · ↗Zank · ↗Zerwürfnis · ↗Zwist · ↗Zwistigkeit  ●  Streit  Hauptform · Differenzen  geh. · ↗Hader  geh. · ↗Hickhack  ugs. · ↗Klinsch  ugs., regional · ↗Knatsch  ugs. · ↗Krach  ugs. · Querelen  geh. · ↗Stunk  ugs. · ↗Wickel  ugs., österr. · ↗Zankerei  ugs. · ↗Zoff  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(harmlose) Streiterei  ●  Gekabbel  ugs., norddeutsch · Gekäbbel  ugs., norddeutsch · ↗Kabbelei  ugs., norddeutsch · Käbbelei  ugs., norddeutsch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eheleute Eifersüchtelei Handgreiflichkeit Stichelei ausgetragen beilegen endlos ewig fruchtlos innerparteilich intern jahrelang juristisch kleinkariert kleinlich koalitionsintern langwierig lautstark monatelang nervenaufreibend parteiintern parteipolitisch regierungsintern schlichten unerquicklich verstricken verzetteln wochenlang zermürben zermürbend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Streiterei‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mitten in der Lehre hatte die Mutter die Nase voll von den vielen Streitereien.
Der Tagesspiegel, 06.11.2000
Gab es Streitereien in der nordkoreanischen Führung über den künftigen Kurs?
Süddeutsche Zeitung, 23.04.1997
Wir stören bei den dringenden Streitereien, die geführt werden müssen.
Strittmatter, Erwin: Der Laden, Berlin: Aufbau-Verl. 1983, S. 615
Trotz häufiger Streitereien hilft man sich und setzt sich füreinander ein.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 369
Damit sind diese unerfreulichen Streitereien wenigstens einem größeren dogmengeschichtlichen Zusammenhang eingeordnet.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 401
Zitationshilfe
„Streiterei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Streiterei>, abgerufen am 16.07.2019.

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