Stoßkeil, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStoß-keil (computergeneriert)
WortzerlegungStoßKeil
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiel:
dem Stoßkeil (= vorstoßenden Keil) der gegnerischen Truppe war die Wucht des Angriffs genommen worden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Agenten machen Westberlin zum Stoßkeil gegen die Freiheit des Sozialismus.
Die Zeit, 24.02.1964, Nr. 08
In drei großen Stoßkeilen drangen Polen, Bolschewisten und alliierte Truppen auf die Ukraine vor.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 375
Gegen die Südflanke unseres Stoßkeiles in Mittelluxemburg setzte der Feind auf breiter Front seine starken Angriffe fort.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1944]
Immer mehr Belag verhärtet sich zu Zahnstein; die bakterielle Invasion dringt wie ein Stoßkeil in die Taschen vor und zerstört langsam das Zahnbett.
Der Spiegel, 07.12.1981
Sie lehrten, daß die kommenden Kriege, anders als die Schützengraben-Feldzüge des Ersten Weltkrieges, durch mächtige Stoßkeile von Panzerkorps schnell entschieden werden könnten.
Die Zeit, 01.05.1964, Nr. 18
Zitationshilfe
„Stoßkeil“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Stoßkeil>, abgerufen am 23.09.2019.

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