Stirnbein, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungStirn-bein (computergeneriert)
WortzerlegungStirnBein
eWDG, 1976

Bedeutung

ursprünglich paariger, später bei Menschen und Wirbeltieren verwachsener vorderer Knochen der Hirnschale

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der 33-Jährige brach sich das rechte Stirnbein, fällt vier Wochen aus.
Bild, 19.11.2001
Ihre Schädel waren am Stirnbein zertrümmert und einige Knochen durch Tierfraß zerstört oder verschleppt.
Die Welt, 17.03.2003
Dem Mann wurde das Stirnbein zerschmettert, dann hat sich die Faust durch den Schädel gefräst, um am Hinterkopf wieder heraus zu kommen.
Süddeutsche Zeitung, 14.06.2000
Das Schädelfragment (Stirnbein) ist nicht als Neandertaler, sondern als Hybride zwischen Neandertaler und modernem Menschen angesprochen worden.
Die Welt, 01.02.2000
Höhlenbildungen in den benachbarten Knochen, besonders im Keilbein und Stirnbein (Sinus sphenoidalis und frontalis) bieten für die Ausdehnung der Muscheln noch mehr Raum.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 1014
Zitationshilfe
„Stirnbein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Stirnbein>, abgerufen am 20.10.2019.

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