Stilgefühl, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungStil-ge-fühl (computergeneriert)
WortzerlegungStilGefühl
eWDG, 1976

Bedeutung

sicheres Empfinden für wesensgemäßen Ausdruck
Beispiel:
(kein) Stilgefühl haben

Typische Verbindungen
computergeneriert

Geschmack Mangel Phantasie Technik ausgeprägt beweisen fein mangelnd sicher

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stilgefühl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mir nun kommt es darauf an, diese Technik mit Stilgefühl zu verbinden.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2004
Je mehr Werke anderer Komp. er kennenlernte, um so unsicherer wurde sein Stilgefühl.
Kümmerling, Harald: Österreich. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 42845
Es tritt dabei mehr Stilgefühl zutage, als ich je erwartet hätte.
Die Zeit, 28.07.1949, Nr. 30
Das romanische Stilgefühl, das immerfort noch von antiken Vorstellungen genährt wurde, empfand in der Säulenstellung sicherlich auch die kunstvollere Weise.
Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 56
Vor allem aber haben wir mit Traditionen, Konventionen und religiösen Bindungen auch Stilgefühl und Selbstdisziplin verloren.
Commer, Heinrich: Managerknigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1985], S. 8863
Zitationshilfe
„Stilgefühl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Stilgefühl>, abgerufen am 19.04.2019.

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