Steppe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Steppe · Nominativ Plural: Steppen
Aussprache
WorttrennungStep-pe (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Steppe‹ als Erstglied: ↗Steppenbrand · ↗Steppenelefant · ↗Steppenfauna · ↗Steppenfeuer · ↗Steppenflora · ↗Steppenfuchs · ↗Steppengras · ↗Steppenhuhn · ↗Steppenklima · ↗Steppenland · ↗Steppenlandschaft · ↗Steppennomade · ↗Steppenotter · ↗Steppenrind · ↗Steppenwind
 ·  mit ›Steppe‹ als Letztglied: ↗Baumsteppe · ↗Grassteppe · ↗Kultursteppe · ↗Salzsteppe · ↗Waldsteppe · ↗Wüstensteppe
eWDG, 1976

Bedeutung

ausgedehnte, baumlose, spärlich mit Gras oder Gebüsch bewachsene Ebene
Beispiele:
endlos dehnte sich die Steppe vor ihnen
die Steppe brannte
eine trostlose, ausgedörrte Steppe
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Steppe f. ‘weite, baumlose, mit Gras und verholzten Stauden bewachsene Ebene’, entlehnt (Mitte 18. Jh.) aus gleichbed. russ. step’ (степь), älter ‘Niederung’. Herkunft ungewiß. Zunächst ausschließlich mit Bezug auf die Steppengebiete Rußlands gebraucht, dann (19. Jh.) auch von entsprechenden Landschaften außerhalb Europas (vgl. afrikanische Steppe), allgemein ‘öde, baumlose Gegend’ (vgl. öde, wüste, glühende Steppe) und übertragen (vgl. Steppen der ehemaligen Gelehrsamkeit).

Thesaurus

Synonymgruppe
Steppe · baumlose Graslandschaft
Assoziationen
  • Gobi  ●  Schamo  veraltet
  • Europäisches Ziesel · Schlichtziesel

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gebirge Halbwüste Nomade Salzsee Savanne Taiga Tundra Urwald Weite Wüste afrikanisch asiatisch ausgedörrt baumlos dürr endlos eurasisch karg kasachisch kirgisisch mesopotamisch mittelasiatisch mongolisch patagonisch sibirisch südrussisch unwirtlich verschneit zentralasiatisch öde

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Steppe‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am nächsten Morgen rollt der Rus bereits durch die mongolische Steppe.
Süddeutsche Zeitung, 23.11.2004
Denn die Steppe, in die sie vor drei Generationen zogen, war nicht unbewohnt.
Die Zeit, 16.04.1993, Nr. 16
China blieb China, und die Steppe blieb eine Welt für sich.
Mote, F. W.: China von der Sung-Dynastie bis zur Ch'ing-Dynastie. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 2764
Ich war hungrig wie ein Wolf der Steppe und fühlte mich dazu tief beschämt.
Wohlmuth, Alois: Ein Schauspielerleben, Ungeschminkte Selbstschilderungen von Alois Wohlmuth. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 1328
Er bekam Heimweh nach seiner Steppe und fing an zu erzählen.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Der feine Dieb. In: Lehmstedt, Mark (Hg.), Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1916], S. 31496
Zitationshilfe
„Steppe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Steppe>, abgerufen am 17.09.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Steppdecke
Stepparbeit
Steppaerobic
Stepp
Stephanstag
Steppeisen
steppen
Steppenadler
Steppenbrand
Steppenelefant