Steinschneider, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungStein-schnei-der
WortzerlegungStein-schneider
eWDG, 1976

Bedeutung

Facharbeiter, der Steine, Edelsteine schneidet
siehe auch schneiden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Marie-Luise Steinschneider, Leihgeberin für das Jüdische Museum, ist derzeit ziemlich geknickt, weil sie nicht zur großen Eröffnungsgala eingeladen wurde.
Der Tagesspiegel, 26.08.2001
Die Kamee ist von dem berühmten italienischen Steinschneider Giovanni Beltrami (1777 bis 1854) signiert und 1813 datiert.
Süddeutsche Zeitung, 18.04.1996
Man schätzte Rollsiegel aus Mesopotamien und die Kunststücke der klassischen Steinschneider aus Athen oder Rom, nicht aber die der klassizistischen Künstler.
Süddeutsche Zeitung, 09.11.1995
Bilder von Quacksalbern, Kurpfuschern (H. Bosch), Steinschneidern und fahrenden Ärzten sind in dieser Zeit beliebte Themen.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 22556
Ebenfalls im Untergeschoß lagen die Werkstätten der Töpfer, Vasenmaler, Steinschneider, der Elfenbeinschnitzer und der Meister der Fayence-Kunst.
Schachermeyr, Fritz: Ursprung und Hintergrund der griechischen Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 28986
Zitationshilfe
„Steinschneider“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Steinschneider>, abgerufen am 20.06.2019.

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