Stehaufmännchen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungSteh-auf-männ-chen (computergeneriert)
WortzerlegungaufstehenMännchen
eWDG, 1976

Bedeutung

als Kinderspielzeug dienende kleine Figur, die sich dadurch, dass ihr unteres Teil kugelförmig und mit Blei beschwert ist, immer wieder aufrichtet

Thesaurus

Synonymgruppe
Stehaufmännchen  ●  Stehaufmanderl  österr.
Assoziationen
  • (den) Mut nicht sinken lassen · (die) Hoffnung nicht aufgeben · (die) Stellung behaupten · ↗(sich) behaupten · (sich) nicht ins Bockshorn jagen lassen · nicht den Mut verlieren  ●  (den) Kopf oben behalten  fig. · (sich) senkrecht halten  fig. · ↗kämpfen  fig. · (die) Ohren steif halten  ugs. · (sich) nicht kleinkriegen lassen  ugs. · (sich) nicht unterkriegen lassen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bleigewicht Branche Fußball Ruf berühmt echt erweisen liberal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stehaufmännchen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Andererseits ist er ein Stehaufmännchen, das hat er mehrfach bewiesen.
Die Welt, 28.11.2002
Mein Charakter ist der eines Stehaufmännchens, ich lasse mich niemals unterkriegen.
Bild, 07.08.2001
Meinen Kohl, dieses Stehaufmännchen, konnte ich mir damit einigermaßen erklären.
Die Zeit, 24.09.1998, Nr. 40
Doch ernst ist es bisher nicht gewesen; er klopft auf Holz und sieht sich mittlerweile als Stehaufmännchen.
Süddeutsche Zeitung, 27.01.1996
Zu wahnwitzig sind die Wunden, Demütigungen, Attacken auf Lebensrecht und Menschenwürde, als daß man dieses Stehaufmännchens Silbermann nur froh werden möchte.
Der Spiegel, 12.02.1990
Zitationshilfe
„Stehaufmännchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Stehaufmännchen>, abgerufen am 23.05.2019.

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