Standgeld, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungStand-geld
WortzerlegungStand1Geld
eWDG, 1976

Bedeutung

Geldbetrag, den man dafür zu zahlen hat, dass man etw. an einem bestimmten Orte stehen hat
a)
Beispiel:
wir müssen Standgeld für das Gerüst aufbringen, das schon seit drei Monaten aufgestellt ist
b)
Platzmiete für einen Ausstellungsstand oder Verkaufsstand
Beispiel:
für Verkaufsbuden muss Standgeld gezahlt werden
c)
Verkehrswesen bei Überschreiten der Frist für die Entladung eines Güterwagens zu entrichtende Gebühr
Beispiel:
durch rasches Entladen wurde Standgeld eingespart

Typische Verbindungen
computergeneriert

erpressen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Standgeld‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für eine überdachte Fläche muss man der Stadt mehr Standgeld zahlen als für eine nicht überdachte.
Süddeutsche Zeitung, 15.11.2003
In anderen Fällen sollen sie "Standgeld" verlangt und Händler misshandelt haben.
Bild, 28.11.2000
Doch nicht allein die höheren Standgelder drücken die Erträge der Schaubranche.
Die Zeit, 19.09.1975, Nr. 39
Mehrfach wurden auch einzelne Zigarettenhändler erschossen, wenn sie die von den Banden erpressten Standgelder nicht bezahlen wollten.
Der Tagesspiegel, 08.05.2000
In gemischter Kommission ist beschlossen worden, mit der Ermäßigung der Standgelder in den städtischen Markthallen, wie es vorsichtig heißt, einen Versuch zu machen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 05.03.1907
Zitationshilfe
„Standgeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Standgeld>, abgerufen am 17.09.2019.

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