Stammholz, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungStamm-holz (computergeneriert)
WortzerlegungStammHolz
eWDG, 1976

Bedeutung

Forstwesen Nutzholz aus Stämmen, die einen Meter über dem unteren Ende mindestens 14 cm Durchmesser haben

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei den um 1730 entstandenen Schränken hatten sich die Furniere vom Stammholz abgesetzt.
Süddeutsche Zeitung, 12.03.2003
Diese lassen sich an den deutlich schmaleren Jahresringen im Stammholz verfolgen.
Die Zeit, 23.02.1987, Nr. 08
Die Speerspitzen dringen tief in das Stammholz ein und federn elastisch nach.
Die Zeit, 01.11.1985, Nr. 45
Die Weide ist weich und leicht, porös, zäh, das Stammholz sehr wenig dauerhaft.
Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 370
Das faulende Stammholz hängt modernd und monatelang noch in seiner verhängnisvollen Verstrickung, Tummelplatz und Versteck für allerlei niederes und gefährliches Getier.
Rangnow, Rudolf: Tropenpracht und Urwaldnacht, Braunschweig: Gustav Wenzel & Sohn 1938 [1938], S. 83
Zitationshilfe
„Stammholz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Stammholz>, abgerufen am 19.05.2019.

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