Stammesdenken, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Stammesdenkens · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungStam-mes-den-ken
WortzerlegungStammDenken
DWDS-Verweisartikel, 2018

Bedeutung

Synonym zu Tribalismus

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das deutsche Stammesdenken ist offenbar diffiziler, als sich mancher vorstellen kann.
Der Tagesspiegel, 13.10.2004
Die ältere Generation hänge immer noch dem ungesunden Stammesdenken an.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1990]
Was hier schlagwortartig Stammesdenken genannt wurde, bezeichnet in Wirklichkeit eine ganze eigene Welt mit eigenen Gesetzen und Bräuchen.
Die Zeit, 09.09.1960, Nr. 37
Hier wird das Leistungsprinzip gegen die Zumutungen des Stammesdenkens hochgehalten.
Die Welt, 10.09.2005
Sie stieg in Afrika zwischen 1920 und 1960 von 9 auf 79, obwohl hier anfangs große, im Stammesdenken wurzelnde Hindernisse überwunden werden mußten.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 28161
Zitationshilfe
„Stammesdenken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Stammesdenken>, abgerufen am 21.05.2019.

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