Stadtkind, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungStadt-kind (computergeneriert)
WortzerlegungStadtKind
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
Kind, das in der Stadt aufwächst
2.
in der Stadt aufgewachsener Mensch
Beispiel:
Der Vikar ist ein Stadtkind [GoesGabe179]

Typische Verbindungen
computergeneriert

blass lernen verwöhnt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Stadtkind‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So was ist nur etwas für Stadtkinder, die glauben, Kühe seien lila.
Süddeutsche Zeitung, 01.03.2004
Es naht die Zeit, da nach dem Stadtkind auch der spazierende Bauer fragend haltmacht vor der in natura grasenden Kuh.
Die Zeit, 22.12.1998, Nr. 53
Das Stadtkind lernte hier das Leben von einer anderen Seite kennen.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 2947
Die Stadtkinder erholten sich jedenfalls prächtig und nahmen ordentlich zu, so daß sich meine Mutter veranlaßt fühlte, sie beim Abschied neu einzukleiden.
Maltzan, Maria von: Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, Berlin: Ullstein 1998 [1986], S. 19
In solch eines Sommers heißes Leben kam das blasse Stadtkind mit den trüben Augen und dem matten Lächeln.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1909], S. 4827
Zitationshilfe
„Stadtkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Stadtkind>, abgerufen am 13.10.2019.

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