Staatsnotwendigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungStaats-not-wen-dig-keit
WortzerlegungStaat1Notwendigkeit

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber selbst wenn eine „Staatsnotwendigkeit“ vorläge, dann müßte das Recht doch über sie triumphieren.
Die Zeit, 23.10.1952, Nr. 43
Auch der Staatsgerichtshof werde sich über die Staatsnotwendigkeiten des deutschen Volkes nicht hinwegsetzen können; es gäbe kein Zurück.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1933]
In China existiert keine Öffentlichkeit mit ihrem eintönigen Pluralismus interessierter Besprechung der Staatsnotwendigkeiten.
o. A.: DAS RECHT ALS STAATLICHE PRODUKTIVKRAFT. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1983]
Diese Regelung ist eine Staatsnotwendigkeit und darf, da es sich um die Existenz eines der wichtigsten Berufsstände handelt, nicht von der Finanzlage abhängig gemacht werden.
Münchner Neueste Nachrichten (Abend-Ausgabe), 25.06.1917
Zur Beseitigung der Gefahr und zur Sicherung des Staates war die von dem Angeklagten ergriffene Maßnahme eine durch die Unruhe der Zeit bedingte Staatsnotwendigkeit.
o. A.: Einhundertzweiundsiebzigster Tag. Freitag, 5. Juli 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 12678
Zitationshilfe
„Staatsnotwendigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Staatsnotwendigkeit>, abgerufen am 13.11.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
staatsnotwendig
Staatsnotstand
Staatsnotrecht
Staatsnot
Staatsnation
Staatsoberhaupt
Staatsoper
Staatsorchester
Staatsordnung
Staatsorgan