Staatsaktion, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungStaats-ak-ti-on (computergeneriert)
WortzerlegungStaat1Aktion
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich aus etw. eine (Haupt- und) Staatsaktion macheneine (unbedeutende) Angelegenheit unnötig aufbauschen
Beispiel:
ich will aus dieser Sache keine (Haupt- und) Staatsaktion machen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Charakter geheim

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Staatsaktion‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In beiden Orten wartet man jetzt gespannt auf die nächste Staatsaktion.
Die Zeit, 11.04.1980, Nr. 16
Es empfiehlt sich aber nicht, daraus eine Staatsaktion zu machen.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 17776
Er macht aber auch aus seiner sportlichen Arbeit und Leistung keine Staatsaktion.
Hoke, Ralph Johann u. Schmith, Otto: Grundlagen und Methodik der Leichtathletik, Leipzig: Barth 1937, S. 200
Die seit fünf Jahren gegen ihr Kopftuch geführte Staatsaktion war ein Kampf an der falschen Front.
Bild, 29.09.2003
Andrerseits wird man nicht aus jedem Dumme-Jungen-Streich eine Staatsaktion machen.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 435
Zitationshilfe
„Staatsaktion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Staatsaktion>, abgerufen am 17.10.2019.

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