Sprungdeckel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSprung-de-ckel (computergeneriert)
WortzerlegungSprungDeckel
eWDG, 1976

Bedeutung

Deckel einer Uhr, Taschenuhr, der durch Betätigung einer Feder ruckartig aufspringt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie besitzt einen schützenden Sprungdeckel, der nur zum Ablesen der Uhrzeit gelüpft wird.
Süddeutsche Zeitung, 23.10.1996
Ich öffnete den Sprungdeckel meiner Armbanduhr, ertastete die Stellung der Zeiger.
Die Zeit, 10.03.1989, Nr. 11
Johann sah nach der elektrischen Saaluhr, zog seine Taschenuhr, öffnete den Sprungdeckel, verglich, stellte Ungenauigkeit fest.
Morgner, Irmtraud: Leben und Abenteuer der Trobadora Beatriz nach Zeugnissen ihrer Spielfrau Laura, Berlin: Aufbau-Verl. 1974, S. 923
Mit einem Ausdruck hilfloser Würde und nicht zu entmutigender Verlassenheit starrte Herr Quichow auf die feine Gravierung des Sprungdeckels.
Kreuder, Ernst: Die Gesellschaft vom Dachboden, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1978 [1946], S. 66
Durch alle Fährnisse des Lebens hatte Thomas diese flache Uhr mit dem Sprungdeckel begleitet, auf tollkühnen Fluchten und Jagden war sie dabeigewesen.
Simmel, Johannes Mario: Es muß nicht immer Kaviar sein, Zürich: Schweizer Verl.-Haus 1984 [1960], S. 11
Zitationshilfe
„Sprungdeckel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sprungdeckel>, abgerufen am 21.09.2019.

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