Sprechverbot, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSprech-ver-bot (computergeneriert)
WortzerlegungsprechenVerbot
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
zeitweiliges Verbot, sich öffentlich (politisch) zu äußern, Redeverbot
Beispiel:
das Sprechverbot für ausländische Redner [Thälm.Reden1,126]
2.
zeitweiliges Verbot, mit anderen zu sprechen
Beispiel:
der Gefangene hat Sprechverbot

Typische Verbindungen
computergeneriert

absolut auferlegen aufheben erlassen erteilen verhängen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sprechverbot‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dagegen plädieren nationalistische Politiker und Generäle in beiden Ländern für militärische Lösungen und Sprechverbot.
Die Zeit, 07.03.2008, Nr. 11
Nun also hat sie dem Sprechverbot auch vor Gericht zugestimmt.
Süddeutsche Zeitung, 17.07.2002
Andererseits gab es die Sprechverbote, mit denen Unmündige vor unbedachtem Reden geschützt werden sollten.
Die Welt, 03.03.1999
Als Strafe wurde über mich ein wochenlanges totales Sprechverbot mit jedermann verhängt.
Maltzan, Maria von: Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, Berlin: Ullstein 1998 [1986], S. 43
In der Schneiderei sind die Nähmaschinen durch Sichtblenden voneinander getrennt, und es herrscht absolutes Sprechverbot.
konkret, 1988
Zitationshilfe
„Sprechverbot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sprechverbot>, abgerufen am 26.06.2019.

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