Sprechstimme, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSprech-stim-me
WortzerlegungsprechenStimme
eWDG, 1976

Bedeutung

das Sprechen erzeugende menschliche Stimme
Beispiele:
ein Oratorium für Sprechstimmen, Chor und Orchester
Er hatte die schönste tenorale Sprechstimme [H. MannZeitalter266]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Klavier Melodram Orchester Streichquartett Tonhöhe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sprechstimme‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Ton einer einzelnen Sprechstimme ermüdet; sprich nie länger als vierzig Minuten.
Tucholsky, Kurt: Ratschläge für einen schlechten Redner. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1930]
Seine Sprechstimme ist leise und rauh, aber ziemlich weit von den kabarettistischen Extremen seiner Platten entfernt.
Die Zeit, 12.04.1999, Nr. 15
Die singenden und spielenden Akteure tragen ihre Sprechstimmen gleichsam in sich.
Der Tagesspiegel, 07.04.2004
Trotz der angenehmen, melodischen Sprechstimme fehlt seinem Gesang das Charakteristische, die eigene Note.
Süddeutsche Zeitung, 06.12.2000
Erstmals soll J. E. Eberlin in Sigismund (Salzburg 1753) eine Sprechstimme von einer Musikbegleitung abgesetzt haben.
Fath, Rolf: Wörterbuch - M. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 6928
Zitationshilfe
„Sprechstimme“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sprechstimme>, abgerufen am 15.10.2019.

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