Sprachgefühl, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSprach-ge-fühl (computergeneriert)
WortzerlegungSpracheGefühl
eWDG, 1976

Bedeutung

Sinn für sprachliche Normen, für die in einer Sprache vorhandenen Möglichkeiten des Gebrauchs und der Entwicklung
Beispiele:
ein gutes, unzureichendes Sprachgefühl haben
das Sprachgefühl der Schüler durch planmäßige Lektüre entwickeln, bilden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur hat es mit dem Sprachgefühl zu tun, wie weit man gehen kann.
Der Tagesspiegel, 19.12.2004
Wer deutlich sprechen will, um seine Ziele offenzulegen, braucht aber Sprachgefühl.
Süddeutsche Zeitung, 09.01.1999
Soweit sie sich mit neuerem Sprachgefühl deckt, kann man sie vielerorts heute noch hören.
Stäblein, Bruno: Litanei. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 37013
Um gehört zu werden, schreit die Reklame in den wüstesten Übertreibungen auf uns ein und hat damit unser Sprachgefühl verdorben.
Haluschka, Helene: Noch guter Ton? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 3060
Die doppelt vorhandenen Dinge stellen sich für das Sprachgefühl als eine besondere, generisch zusammengehörige Gesamtheit dar.
Cassirer, Ernst: Philosophie der symbolischen Formen, Darmstadt: Wiss. Buchges. 1994 [1923], S. 199
Zitationshilfe
„Sprachgefühl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sprachgefühl>, abgerufen am 22.04.2019.

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