Spottvogel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSpott-vo-gel (computergeneriert)
WortzerlegungSpottVogel
eWDG, 1976

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft jmd., der gern und viel spottet

Thesaurus

Synonymgruppe
Ironiker · ↗Sarkast · ↗Satiriker · ↗Spottdrossel · Spottvogel · ↗Spötter · ↗Zyniker
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den ersten Jahren ließ sie sich gern von dem Whig-Premier, dem erfahrenen alten Spottvogel Lord Melbourne, leiten.
Mann, Golo: Politische Entwicklung Europas und Amerikas 1815-1871. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9126
Beide Berlins verzeichnen eine eher sinkende Einwohnerzahl, und sie haben womöglich, wie Spottvögel meinen, ihre besten Zeiten hinter sich.
Süddeutsche Zeitung, 23.01.2002
Daß der „Spottvogel“ Voltaire klassische Tragödien flöten konnte, sei am Rande vermerkt.
Die Zeit, 05.10.1979, Nr. 41
Sie erinnern mich an die Figur des Schwiegermuttermörders, die der schiefmäulige Spottvogel Jürgen von Manger kreiert hat.
Die Zeit, 15.11.1991, Nr. 47
Die ORF-Leute in Salzburg waren es nach 15 Wiederholungen leid, für die zehn deutschsprachigen Sender den Gastgeber der professionellen Spottvögel zu spielen.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.1997
Zitationshilfe
„Spottvogel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Spottvogel>, abgerufen am 22.04.2019.

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