Spinozismus, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSpi-no-zis-mus (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Lehre und Weiterführung der Philosophie des niederländischen Philosophen B. de Spinoza (1632 bis 1677)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und darum war der ägyptische Spinozismus eine Geheimlehre unter den Priestern geblieben.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 313
D. lehrt eine Art, von Kant und Herbart beeinflußten, »Spinozismus«.
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 11705
Aufgeklärte Bildung, die in weiten Kreisen zum Verzicht auf konfessionelle Bindung geführt hatte, verursachte bald die Hinwendung zu einem panentheistisch gedeuteten Spinozismus.
Klein, J.: Pantheismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 14559
Die einzelnen Spuren werden am Schreibtisch zu einem Puzzle zusammengefügt - Spinozismus ohne Gott, die Freiheit des Schnüfflers als Einsicht in eine kausalen Notwendigkeit.
Die Welt, 24.08.2001
Zitationshilfe
„Spinozismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Spinozismus>, abgerufen am 13.11.2019.

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