Sperrfeuer, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSperr-feu-er (computergeneriert)
WortzerlegungsperrenFeuer
Wortbildung mit ›Sperrfeuer‹ als Erstglied: ↗Sperrfeuergarbe
eWDG, 1976

Bedeutung

Militär schlagartig einsetzendes, starkes Geschützfeuer auf ein schmales Gebiet zur Verhinderung, Abwehr feindlicher Angriffe, zur Vorbereitung eigener Gegenangriffe

Thesaurus

Synonymgruppe
Artillerie-Beschuss · Dauerbeschuss · ↗Dauerfeuer · Sperrfeuer · ↗Trommelfeuer
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Artillerie Kritik Laune Maschinengewehr aussetzen belegen eröffnen geraten heftig ideologisch juristisch massiv monatelang propagandistisch publizistisch raten rhetorisch schießen schossen untergehen verbal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sperrfeuer‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er eröffnete ein Sperrfeuer, wo einzelne Stiche mehr Wirkung gezeitigt hätten.
Die Zeit, 26.09.2011, Nr. 39
Vogts indes hat sich immer noch keinen rhetorischen Schutz gegen das mediale Sperrfeuer zulegen können.
Süddeutsche Zeitung, 07.09.1994
Ich hatte zwei Verwundete im Zuge durch das französische Sperrfeuer.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 277
Das Trommelfeuer hat aufgehört, dafür liegt hinter uns schweres Sperrfeuer.
Remarque, Erich Maria: Im Westen nichts Neues, Berlin: Propyläen 1929, S. 107
Auf dem Gelände hinter der Straße und vor allem auf dem Graben selbst lag ein Sperrfeuer von seltener Dichte.
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern, Stuttgart: Klett-Cotta 1994 [1920], S. 250
Zitationshilfe
„Sperrfeuer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Sperrfeuer>, abgerufen am 19.08.2019.

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