Speiseverbot

WorttrennungSpei-se-ver-bot
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(in bestimmten Religionen) Verbot, bestimmte Speisen oder Getränke zu sich zu nehmen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Tabuierungen, speziell die magisch bedingten Speiseverbote, zeigen uns eine neue Quelle der so weittragenden Bedeutung des Instituts der Tischgemeinschaft.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 239
Ein Weg zu der erstrebten Reinigung von der Sinnlichkeit waren eine Reihe von Speiseverboten, so von Fleisch und Bohnen.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2472
Ähnlich den Juden kennen sie Speiseverbote: Lattich, Bohnen und Kürbis sind ihnen verwehrt, ebenso Fisch, Gazelle und Hahn.
Eilers, W.: Jeziden. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19146
Endlich enthält der Totemismus noch das Tötungs- und Speiseverbot des Totemtieres für die zugeordnete Gruppe.
Gehlen, Arnold: Urmensch und Spätkultur, Bonn: Athenäum 1956, S. 221
Zitationshilfe
„Speiseverbot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Speiseverbot>, abgerufen am 19.10.2019.

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