Spat, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Spat(e)s · Nominativ Plural: Spate/Späte
Aussprache
Wortbildung mit ›Spat‹ als Letztglied: ↗Fluss-Spat · ↗Flussspat · ↗Kalkspat · ↗Schwerspat
eWDG, 1976

Bedeutung

Geologie Mineral, das sich nach mehreren Richtungen gut spalten lässt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Spat m. glanzloses, blättrig brechendes und schiefrig spaltbares Mineral, häufig in Zusammensetzungen wie ↗Flußspat (s. d.) sowie Feld-, Kalkspat, ahd. (11. Jh.), mhd. spat (mit nicht gesicherter Vokalquantität) ‘blättrig brechendes Gestein, Splitter’, mnd. spāt führt wie verwandtes ↗Spaten und ↗Span (s. d.) auf ie. *sp(h)ē-, *sp(h)ə- in Worten für ‘langes, flaches Holzstück’, mit denen das Mineral auf Grund seiner Sprödigkeit und leichten Spaltbarkeit vergleichbar ist.

Thesaurus

Mathematik
Synonymgruppe
Parallelepiped  fachspr. · Spat  fachspr.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Zusatz von fünfzehn Prozent zum sogenannten Neugemenge aus Sand, Soda und Spat war längst gang und gäbe.
Die Zeit, 07.11.1980, Nr. 46
Zitationshilfe
„Spat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://dwds.de/wb/Spat>, abgerufen am 14.11.2019.

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